HARTMUT SCHULZ
BARITON

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Projekte

Alte und neue Musik

Der Bariton Hartmut Schulz widmet sich mit Leidenschaft und Intensität der Konzertmusik, vor allem aber der Musik des Mittelalters und der Renaissance. Besonders intensiv hat er sich mit den Werken der Minnesänger auseinandergesetzt, allen voran mit Oswald von Wolkenstein und Neidhart von Reuental. Darüber hinaus gilt sein Interesse der Volksmusik Zentral- und Nordeuropas.

Wenn es einmal nicht das Mittelalter ist, dann widmet er sich der Musik der Gegenwart. Eine Reihe von zeitgenössischen Komponisten haben Werke speziell für ihn geschaffen.

Hartmut Schulz ist entweder als Gesangssolisten oder als Mitglied verschiedener Ensembles zu hören. Konzerte und Kurse führten ihn durch Europa, vor allem nach Italien, Norwegen und kreuz und quer durch Österreich und Deutschland, aber auch in die USA und nach Asien. 2017 erschien beim italienischen Label Stradivarius eine CD mit Werken u.a. von Vaughan Williams und Holst.

Hartmut Schulz ist ein Absolvent der Kölner Hochschule für Musik und Tanz, wo er klassische Gesang bei Margit Kobeck und Franz Müller-Heuser und Chanson bei Doris Bierett studierte. Er wurde in Köln (Deutschland) geboren, wuchs aber in Westfield (New Jersey, USA), Mumbai (Indien) und Rio de Janeiro (Brasilien) auf. Seit 2018 wohnt er in Wien.

 

 

Pressestimmen

 

Zu 'A Pilgrimes Solace' von John Dowland

 

Einen besonderen Akzent setzte das Duo Hartmut Schulz (…) und David Štrbac (Gitarre) bei seinem Auftritt in der Kirche St. Thomas Morus. Sie boten mit John Dowlands "A Pilgrimes Solace" ein renommiertes Werk der englischen Renaissancemusik. Der zarte Instrumentalklang und der ausgezeichnete Gesang setzten sich im Gotteshaus bestens um und verzauberten das Publikum.

 

Kammermusik hat es in Kirchen naturgemäß schwer, doch diesmal war für die Besucher im sehr gut besuchten Altarraum nicht angestrengtes Hören angesagt. Stattdessen wurden sie alsbald von den Klängen berührt. Es gab ein Wiedersehen mit der klassischen Gitarre und dem Renaissance-Kunstgesang, die hier schon lange nicht mehr zu genießen waren. (…) Zu erleben war fein reduzierter Gesang, klar, natürlich, mit differenzierter Intonation. Starker Beifall. (Giessener Anzeiger, 13.09.2021)

 

 

 

Zu 'The Passion of St. Thomas More' von Garrett Fisher

   

Die zweite große Stärke neben dem sensibel und geschlossen musizierenden Ensemble waren die Solisten. Bariton Hartmut Schulz gab eine glanzvolle Vorstellung als Heinrich VIII., klar und schön im Ton und makellos intoniert. Maria Jonas agierte als Thomas More mit klangreiner, makelloser Stimme und Intonation. Maria Mannisto als Mores Tochter bildete mit schöner, reiner Stimme und fabelhaft sinnfälliger, verständlicher Intonation das dritte Glanzlicht des Ensembles. Beachtlich und hoch erfreulich zudem, wie kompetent und sicher insgesamt mit der englischen Sprache umgegangen wurde. (Giessener Anzeiger, 11.06.2014)
 

   

Zu 'Deutsches Requiem' von Johannes Brahms:

   

'Katharina von Nahen, Sopran, und Hartmut Schulz, Bariton, waren beides Solisten, die nicht von der Oper, sondern von Lied und Konzert geprägt waren. Für Brahms Requiem eine gute Entscheidung, den der helle Sopran und der sehr tenorale Bariton passten hervorragend in die schlichte, der Musik verpflichtete Interpretation des Chores. (Kölner Stadtanzeiger, 23.01.2014)

 

   

Über 'Das Marienleben' von Oswald von Wolkenstein:

   

'Mit einem wohl ausmodulierten Bariton, begleitet von den Klangfarben mittelalterlicher Instrumente, erfüllte der Künstler den Raum mit alter Musik und lyrischen Texten von Rainer Maria Rilke. Der spirituelle Charakter seines Soloprogramms über das Marienleben war unverkennbar und versetzte die Zuhörer in einen Zustand der Entrücktheit, weit ab vom bunten Treiben, das sich außerhalb der alten Klostermauern abspielte.' (Main Netz 2011)
     

   

Über das Programm 'Flucht ins Paradies' von Jaques Brel:

   

'Die Aussagen – gleich , ob es die mit unglaublicher Energie und Brillanz vorgetragenen Chansons von Jaques Brel sind oder ob der Künstler Hartmut Schulz die Lebenserinnerungen von Gauguin zitiert und über dessen (rund hundert Jahre vorher entstandenen) Gedichten und Erzählungen zu uns spricht. Faszinierend ist eben gerade, im Laufe des Abends die Parallelität zu erfassen, wenn Gedankenwelten, Ansichten und schließlich auch das Leben der beiden Kreativen sich „im Paradies“ treffen.


Ja , wir sind fasziniert und berührt – die Qualität der musikalisch - szenischen Revue nimmt uns mit, die Chansons „haben es in sich“ (nicht nur was die Aussage) sondern natürlich auch die musikalische Qualität betrifft. Hartmut Schulz , der als Bariton auch außerordentlich schwierige Gesangspassagen meisterlich, gestenreich und mit vollem Engagement ( „er ist einfach IM THEMA“) vorträgt und Andreas Orwat, der die starken Brel- Chansons mit einem hochklassigen Pianospiel unterstützt.' (Kölnische Rundschaum 2012)              

   

Über das Programm "Des Nibelungen Lied:

  

'Zum Abschluss der zweitägigen, offenen Veranstaltung „Ein Fest der Sinne“ in der Kartause Grünau stand noch einmal ein Highlight auf dem Programm: Der (...) Bariton Hartmut Schulz hatte für die Veranstaltung den Vortrag mit dem Titel „Hildegard von Bingen und die rheinischen Minnesänger“ gewählt. Verbunden mit Szenen aus dem Nibelungenlied war diese Inszenierung eine Meisterleistung. Ein Programm, das die interessierten Anwesenden mit Begeisterung anhörten und am Ende auch nicht mit Applaus sparten.'
(Mainpost, 19.06.2012) .


   
Internationale Pressestimmen:

   

'With a voice that was rich in volume, rich in resonance and wide in range, Schulz projected well the mood and drama of each song, with technical and interpretative skill.' (Times of India)
   
'The  artist demonstrated his versatility in equally successful of interpretations of oratorio and opera. The solemnity of a recitative and aria from Bach Cantata were a contrast to the lighter Gluck arias (the first from his opera "Orfeo ed Euridice"). The deep notes in the second aria, "O del mio dolce ardore", and the high notes in Handel's famous "Largo" (from "Xerxes") pitches with firmness and clarity, served to show the wide range of this fine artist.' (The Examiner).

 

 

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